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Softgrider - Die Infoseite für Microsoft APP-V > Softgrid Wiki > APP-V (Softgrid) - Was ist das  

APP-V (Softgrid) - Was ist das

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Die Frage könnte auch lauten: Was ist Anwendungsvirtualisierung?

An die Möglichkeit ganze Computer zu virtualisieren haben wir uns Dank Virtual PC oder Server, VM-Ware Workstation Server, ESX Server oder XEN und andere schon gewöhnt. Wie aber funktioniert das nun, eine Anwendung zu virtualisieren. Im Prinzip ganz ähnlich.

Wie bei einer virtuellen Maschine übernimmt eine Zwischenschicht, der Softgrid SystemGuard ®, die Verteilung der Ressourcen. Nur eben, dass nicht der ganze Computer mit Festplatte, Grafik usw. zur Verfügung gestellt, sondern die Ressourcen die eine Anwendung benötigt.

Erreicht wird die Virtualisierung auf folgende Weise:

Die zur Anwendung gehörenden Dateien und Registryeinstellungen werden mit Hilfe des Softgrid Sequencers in ein Softgrid Paket gepackt. Dazu gehören noch Verwaltungsinformationen wie z.B. die Zuordnung der Datei zu den Benutzer­ oder  Anwendungdaten. Erfasst wird auch, wie die Anwendung später aufgerufen wird, ob per Start über ein Programmicon oder über die Zuordnung der Dateiendung.

Dieses so erstellte Paket, die SFT Datei, wird auf den Client gebracht und kann dann dort über die Programmicons zur Ausführung gebracht werden. Jedoch nicht direkt vom Betriebssystem, sondern wie bei einer virtuellen Maschine von der Zwischenschicht, die im Softgrid Falle SystemGuard ® heißt.

Dieser Dienst, der als Client auf dem Rechner installiert werden muss, managt nun den Aufruf der Anwendung. Er extrahiert die Dateien und Registryeinstellungen aus dem Paket und legt sie wie eine Maske auf das Betriebssystem des Clients. Im Anschluss daran startet er dann die Anwendung wie gewohnt. Die Anwendung hat nun aus ihrer SystemGuard Umgebung vollen Zugriff auf alle Dienste, die der Client anbietet, gleich so, als ob die Anwendung direkt installiert wurde.

Da auf dem Client keine Dateien der Anwendung installiert werden, wird das Betriebssystem des Clients nicht verändert. Darum bleiben auch nach der Ausführung der Anwendung keine Spuren zurück.

Durch diese Art der Softwareverteilung ergeben sich viele Vorteile, die dem Administrator vor Softgrid vor teils unlösbare Aufgaben gestellt hat. Doch was sind nun die Vorteile aus der Anwendungsvirtualisierung und welche Probleme löst Softgrid noch?

  1. Anwendungen laufen in einer virtuellen Umgebung undkönnen sich nicht gegenseitig beeinflussen.
  2. Anwendungen können in verschiedenen Versionen auf demselben Client laufen.
  3. Anwendungen können ihre Versionen von Hilfsprogrammen wie z.B. Java oder Runtimes mit im Paket haben.
  4. Userdaten und Einstellungen werden für die Anwendung zentral abgelegt.
  5. Und viele weitere Punkte mehr – die den hier gesetzten Rahmen sprengen würden. --> weitere Vorteile

Im Wiki finden sie mehr Informationen mit tiefer gehenden Erklärungen zu den einzelnen Punkten. Dazu Anleitungen wie die zu Softgrid gehörende Infrastruktur aufgebaut ist. In der FAQ werden die Probleme angegangen, die bei der Verwendung von Softgrid auftreten. Und in der Linkliste aktuelle Ressourcen zu Microsoft Softgrid.

Denn eins ist Softgrid nicht: die allumfassende Lösung aller Softwareinstallationsprobleme.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und würde mich über Anregungen und Tipps freuen. Über Kritik freue ich mich natürlich nicht J, werde sie aber sicher zur Kenntnis nehmen und einfließen lassen.

Zuletzt geändert am 19.07.2008 12:20  von Frank Fette