Die Sequencer Maschine
Zeit ist Geld --> Geld haben wir keins
Um diesem Spruch entgegen zu wirken, und nicht die schöne Arbeitszeit mit der Beobachtung von blauen Balken bei Installationsprozessen zu vergeuden, spielt die Auswahl der Hardware auf der gearbeitet wird die entscheidende Rolle.
Grundsätzlich stellt der Sequencer keine Anforderungen die der nächstbeste Discounter PC, der neben den Tomaten steht, nicht erfüllen könnte. Für Fulltime-Softgrider bringt ädaquate Hardware aber den entscheidenden Vorteil.
Dabei hat sich bei so manchem Vorgang herauskristalisiert:
Schnelle Festplatten sind der "Bringer"
Ein aktueller Prozessor (Intel Core2 Duo oder auch AMD) und 2 GB Ram eines Standard PCs beschreiben den nötigen Rahmen der restlichen Rahmen. Wer nicht gerade Doom4 oder Oblivion sequencen will kommt auch mit den Fähigkeiten einer Onboardgrafik zurecht.
Die hauptsächliche Tätigkeit eines Installationsprogrammes ist jedoch Dateien zu installieren. Und wenn der Sequencer sich den Installationsprozess anschaut, schaut er wieder auf diese Dateien, zerlegt diese in Featureblock 1 und 2 und schreibt diese als SFT-Datei weg. Alle Aktionen der Programme während der Installation werden als Datei im Scratch-Verzeichnis aufgezeichnet. Auch im Launchprozess werden die Programmdateien von der Platte gelesen, und dann wird das Programm zumeist auch wieder beendet.
Demnach ist die Hauptaufgabe des Sequencingprozesses Kopfgymnastik, und zwar der Schreib-/Leseköpfe der Festplatten. Hierbei kommt es nicht auf die Größe der Festplatten, sonder schlicht und ergreifend auf deren Geschwindigkeit hauptsächlich im I/O Bereich an. Die Größe spielt nicht die entscheidende Rolle, da ja nach Erstellung des Paketes die Sequencing Machine wieder zurückgesetzt werden muß. Und damit ist wieder aufgeräumt. Wir haben mit einer RAM-Festplatte gespielt. Die maximale Größe dieser Platte war 4 GB. Hier hat sich jedoch gezeigt, das es zwar Geschwindigkeitsvorteile gibt, die 4 GB für VM und Daten jedoch zu knapp bemessen sind. Derzeit beste Ergebnisse erzielten wir mit zwei 150GB WD Raptor im Raid 1 Verbund. Was ja auch zu erwarten war. Falls mir jemand einen Scheck über 800€ schickt, werde ich über 4 150GB WD Raptor im Raid 10 berichten. :)