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Softgrider - Die Infoseite für Microsoft APP-V

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Softgrid Wiki: VAS-SERVER Installation

Die SoftgridSeite für Microsoft Application Virtualization (vormals Softgrid) und den Sequencer.
Grundlage für den Softgrid Server zur Ablage der Verwaltungsdaten und für die Nutzungsdaten der veröffentlichen Software ist ein Microsoft SQL Server. Bei einer Installation des Softgrid-Servers wird bei der Standard Installation eine MSDE installiert. Möglich ist jeodch auch, einen vorhandenen SQL-Server zu benutzen. Installationsanforderung hier ist mindestens SQL-Server 2000 SP4. Ab Version 4.1 ist es auch möglich einen SQL-Server 2005 zu benutzen. (Ab 4.1.0.56 ist auch ein deutschsprachiger SQL-Server möglich).
 
Da sich bis zur Version 4.1.1.302 verschiedene Fehler und Ungereimtheiten ergeben, sowie von Microsoft die Aussage steht, das nur englische Installationen supportet werden, ist die dringende Empfehlung den Softgrid Server und den SQL Server in englischer Version zu installieren. (Eine MUI Installation sollte auch funktionieren, was noch mal zu testen wäre.)
 
--> Information about SoftGrid support for non-English-based configurations KB935684
 
Ein Installationstransscript für den SQL Server 2005 Express Edition mit Advanced Tools Service Pack 2 habe ich hier. Es lassen sich auf der Advanced Edition auch die Reporting Services installieren. Damit ist es möglich mit eigenen Reports auf die Softgrid Datenbank zuzugreifen und eigene Auswertungen zu fahren. Seit einger Zeit wird auch ein Visual Studio 2005 mit dem Report-Designer zum Download angeboten um für die Reporting Services Berichte zu entwickeln. Hierzu wird es eine eigene Rubrik geben mit Beispiel RDL Dateien geben.
 
Betrachtet man die von Softgrid vorgegebenen Hardwareanforderungen, so läuft der Softgridserver auf fast jedem System.
 
Ausgehend von einem frisch installierten Windows Server 2003 Standard Edition englisch SP2 zeige ich exemplarisch in Bildern die Installation des Softgrid-Servers mit allen Funktionen auf einer Maschine. Vorrausgesetzt habe ich hier, dass die SQL Server Express Datenbank schon installiert ist. Meiner Meinung nach ist die MSDE, die für die Funktion des VAS ausreicht, aber keine Alternative mehr. Vor allem wenn man Datenbankinhalte anzeigen will, um die Funktion kennen zu lernen.
 
 
Als erstes kümmern wir uns um die Vorraussetzungen die ein VAS braucht. Sind diese nicht vorhanden bricht die Installation ab.
 
1. Der Server muss ein Anwendungsserver sein, oder aber einfach ausgedrückt: Wir brauchen einen IIS mit der Default-WebSite.
 

   Die Standardauswahl Applikation Server reicht um den IIS 6 für die Verwendung mit Softgrid zu installieren.

Zu beachten ist, das wenn der IIS nach der Installation des DotNet Frameworks 2.0 installiert wurde, das DotNetFramework zu Registrieren ist, und im IIS Manager freigeschaltet sein muss.

 

Softgrid lässt sich auch über eine normale Remotedesktop Sitzung installieren. Jedoch bevorzuge ich bei Installation eine Konsolensitzung bzw. den direkten Zugriff.  

Kontrolle ob TS Session Konsolensession ist. Und das ist genau dann der Fall, wenn die ID der Sitzung die Nummer 0 hat.

 

Nun starten wir die Setup.exe. (Die Erfahrung hat gezeigt, das es sinnvoll ist, die Installationsdateien einer Anwendung in ein Install-Verzeichnis auf der Maschine zu kopieren.) Bei den Softgrid-Installationsdateien funktioniert es auch aus einer UNC-Freigabe. Aber der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier.)

   Customer Information eingeben.

Der vollständigkeit halber mit aufgezeichnet.    

 Auswahl Custom ermöglicht die Installation der Client Konfiguration Konsole.

Möchte man von seinem VAS-Server auch eine Management-Konsole haben, mit der man die Clientkonfiguration bearbeiten kann, so läßt sich diese nach Auswahl von Custom und Änderung im nächsten Dialog mit installieren.

Auswahl der möglichen Rollen bei der Installation. Alle können einzeln auf Server gebracht werden. In diesem Falle kommt alles auf einen Server.

Vorgabe dieser Installationsbeschreibung ist eine Installation mit allen Funktionen auf einem Server. Über diese Auswahl würde jedoch eine geteilte Installation ablaufen. Möglich ist auch, nur die Managementkonsole auf einer anderen Maschine - oder auch Workstation zu installieren. 
Der Standard-Instalationspfad kann auf ein anderes Laufwerk gelegt werden. Da sinnigerweise das Contentverzeichnis nicht innerhalb des Installationsverzeichnisses belassen wird, sind die Programmteile im Standardverzeichnis gut aufgehoben.
   

Im nächsten Schritt erfolgt der Check auf das vorhandensein der ASP.NET Erweiterungen. Wurden die WebService Extensions für ASP.NET 2.0 nicht freigegeben, erfolgt folgender Installationshinweis. Die Freigabe lässt sich auch jetzt noch im IIS Manager nachholen.

 

     Möglicher Installationshinweis bei fehlender ASP.NET Freigabe.   

    MSDE oder vorhandener SQL-Server.

Und da ich die MSDE nicht verwenden will, muß voher die Installation des SQL-Server Express gelaufen sein.    

Bei einer neuen Installation erstellen wir natürlich auch eine neue Datenbank.

Wie man sieht habe ich auf dem Server auch schon eine Windows SharePoint Service Seite und die Reporting Services für SQL-Server Express Advanced SP2.

   

   

   

   

Der Datenbank Name sollte so bleiben wie er ist. Bei einer 3er Installation ging die wegen der Namenänderung schon einmal schief. (Werden die SQL-Agent Scripts eingentlich mittlerweile angepasst.)

   

Die Ablage der Datenbanken richtet sich natürlich nach den Platzverhältnissen auf dem Server. Es sind keine großen Datenmengen die bewegt werden. Die Anforderungen an die Festplatten sind nicht hoch.

   

   

   

   

   

Angabe des SA Passwortes. Die SQL-Serverdatenbank muss sich im gemischten Anmeldemodus befinden.

   

   

   

   

Es wird ein normaler SQL User erstellt der im SQL für den Zugriff auf die Datenbank eingetragen wird. (Eben ein normaler SQL User - und keine Nutzung der Windowsauthentifizierung)

   

   

   

   

   

Jetzt kommt der vorher angelegte Domänenbenutzer _SGT_AD zum Zuge.

(Dienstkonten haben bei mir immer einen Unterstrich ganz vorne zur Unterscheidung, und als Hinweis auf ein nicht ablaufendes hyperkomplexes Kennwort.) Der eingegebene Account wird auch direkt gecheckt ob er vorhanden ist.

   

   

   

   

Und hier die Gruppe der Softgrid Admins. Je nach Berechtigungskonzept und Domänenstruktur ein lokales oder globales oder universelles Grüppchen.

   

   

   

   

   

Die Gruppe aller die mit Softgrid spielen dürfen. Wie im Dialog beschrieben werden die Zugriffsrechte auf einzelne Applikationen über speziell für die Anwendung oder Anwendungsgruppe angelegte Rechte vergeben.

   

   

   

Angabe der Standard Server Gruppe. Bei einer Einzelinstallation gibt es nur eine Gruppe. Und das wäre dann diese. (Wird beim Eintragen des Paketes keine Gruppe angegeben wird die hier erstellte Gruppe genommen.

   

   

   

   

   

Angabe des Content Ordners. Dieser sollte erstellt und freigegeben sein. (HTTP Freigabe erstellen)

   

   

   

   

   

Der Softgrid Service benutzt den Port 8080 für die Verbindung . Ist dieser oder der Port 554 belegt kommt diese Auswahl. (Man kann auch den Port 8080 oder 554 während der Installation freiräumen und weitermachen.)

   

   

   

   

   

Warum jetzt erst beginnen. Ich bin doch schon lange dran. :) Also los jetzt und ab auf die Platte damit.

   

   

   

   

   

Und hier finden wir dann die Management Console. Am besten mit STRG -> Drag and Drop auf den Desktop kopieren.

   

   

   

   

   

Erster Schritt -> Connect to Softgrid Server System. (Denn man muss ja nicht die Management Console auf dem WebService Server haben.

   

   

   

   

   

Die SubSite SoftgridManagement wurde während der Installation in der Default WebSite angelegt. Wurde die Default WebSite auf einen anderen Port verlegt. Wie z.B. bei der Installation der Windows SharePoint Services ist der Port bei der Verbindung mit dem WebService entsprechend anzupassen.

   

   

   

   

   

Connect to Server - (Port der Default WebSite)

   

   

   

   

   

Nach erfolgter korrekter Anmeldung sollte sich in der Konsole folgendes Bild ergeben.

   

   

   

   

   

Einstellen der Systemoptions

   

   

   

   

   

Einstellen der Systemoptions

UNC Pfadnamen bevorzuge ich bei einer Terminalserverumgebung