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Softgrider - Die Infoseite für Microsoft APP-V > Softgrid Wiki > Was_ist_neu_in_4-5  

Was_ist_neu_in_4-5

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Was ist neu in Softgrid 4.5?
 
Am 12 November veröffentlichte Microsoft die Beta von "Microsoft Application Virtualization 4.5" - der neue Name von Microsoft Softgrid. "Application Virtualization" (mal sehen wie es im deutschen heißt) ist Teil des Microsoft Desktop Optimization Pack, eines der sich am schnellsten verkaufenden Lösungen mit über 3 Millionen Lizenzen bis heute. "Microsoft Application Virtualization" ist eine Kernkomponente zur Bereitstellung von Anwendungen an große Netzwerke.
 
Das ist neu an 4.5
Dynamische Virtualisierung
Dynamische Sammlungen, erweiterte virtuelle Anwendungsverständigung, ist ein neue Funktion die sich in der nahen Zukunft als sehr nützlich erweisen wird. Es wird einer zweiten Anwendung Zugriff auf die virtuelle Umgebung einer zuerst gestarteten Anwendung geben. Es gibt keine Beschränkungen der Kommunikation zwischen den beiden virtuellen Umgebungen. Dynamische Sammlungen werden (einfach) in der OSD Datei konfiguriert und die Abhängigkeiten werden in der OSD Datei gesetzt. Ein neuerliches sequencen der Anwendungen ist nicht notwendig. Selbst Anwendungen die mit 4.2 gesequenct wurden, können verwendet werden.
Diese Funktion ist sehr nützlich für Middleware Anwendungen (JRE, Oracle, MDAC, ...) oder Plug-ins wie Microsoft Office plug-ins. Das Microsoft Anwendungsvirtualisierungs Team arbeitete eng mit dem Office Team zusammen und testete über 400 plug-ins mit der Funktion der dynamischen Sammlung. Selbst die Interaktion von zwei großen Anwendungen wie Microsoft Office und der Autodesk Suite ist möglich (wenn auch derzeit nicht ein weiser Entschluß, da noch Performance Probleme bestehen).

Erweiterte Skalierbarkeit durch flexible Verteilungsmodelle
Mit der Version 4.5 gibt es verschiedene Verteilungsmodelle. Einige werden in diesem Artikel betrachtet, und der Rest wird von einem Artikel (Anwendungsvirtualisierung Architektur und Design) behandelt, den Ruben Sprujit gerade verfasst und der dann auch in einer Übersetzung angeboten wird.
 
Ursprüngliches 'Softgrid' Design
Ein Softgrid Virtual Application Server (VAS) für das streaming von Paketdaten zum Softgrid Client. Mit Version 4.5 heißt diese Form "Heavyweight Streaming Server (HWS). Ein SQL Server und das AD (Active Directory) werden benötigt.
Verwaltung über die Softgrid Management Konsole.
Der Softgrid Management WebService ist verantwortlich für das lesen und schreiben in die Datenbank.
Die Softgrid Datenbank hält alle Informationen der Softgrid Umgebung.
 
Lightweight Streaming Server (LWS)
Um Firmen die Nutzung von Softgrid zu ermöglchen ohne einen HWS Server zu betreiben, wird mit Version 4.5 der LWS (Lightweight Streaming Server) eingeführt. LWS ist für Zweigstellen sinnvoll, den er ist ein reiner Streaming Server. Der LWS braucht weder das AD, noch einen SQL oder die Softgrid Management Konsole.

Verteilung in Zweigstellen ohne die Nutzung eines ESD Tools
ESD = Electronic Software Distribution

Wird der LWS Server in einer Zweigstelle verwendet ist es möglich Diesen in der Zweigstelle zu plazieren und die Anwendungspakete lokal zu streamen. Über das WAN werden nur die Verwaltungs- und Authentifizierungsinformationen übertragen. Die übertragenen Datenmengen sind entsprechend gering. Es können die selben OSD Files sowohl in der Zentrale wie auch in den Zweigstellen verwendet werden, wenn in der OSD Datei die neue Option ASR (Applicaton Source Root) gesetzt ist.

Der ASR wird für die Konfiguration eines anderen Zieles als das in der Anwendungs-OSD eingegebenen verwendet. Diese Einstellung ist über die Clientregistry einstellbar.  Der Schlüssel ist HKLM\Software\Microsoft\SoftGrid\4.5\Configuration und darin die beiden verfügbaren Optionen: URL und UNC Pfad.
 
Alleinstehende oder Remote Standorte
In früheren Versionen von Softgrid war es nicht möglich einen Softgrid Client ohne Verbindung zum Softgridserver zu betreiben. Es gibt einige "Lösungsansätze", doch diese waren nie mehr wie Workarounds. Mit dem neuen Szenario hat der Benutzer die Möglichkeit eine virtuelle Applikation zu installieren. Sicher, das ist die nicht die traditionelle Art eine Anwendung zu installieren -- in diesem Falle meint es die Installation der Anwendungsicons und das laden der SFT Datei in den Cache. Dies wird durch den Windows Installations Dienst (MSI) gemanagt, wobei die Erstellung der MSI Datei durch den Sequencer durch Aktivierung einer Checkbox angestossen wird. Die Option "require user authorization" muß während der (unbeaufsichtigen) Installation des Clients ausgeschaltet sein. Es wird von Microsoft eine Gruppenrichtliniendatei (.adm) erstellt, die alle Einstellungen des Clients ermöglichen wird.
 
Besseres Management

MS Update wird Client, Server, Sequencer voll unterstüzen
Wenn ich eine App sequenze, kann ich die zum Sequence Zeitpunkt updaten
Support für Volume Shadow Copy Service
Es wird ein Management Pack für SCOM 2007 geben
ADM Template & WMI Provider for Client
Best practice Analyzer / Desired configuration Monitoring
Eventlog Support für den Client

Client support for Microsoft Windows Server 2008 Terminal Services
(Microsoft Application Virtualization for Terminal Services only)


Erweiterte Skalierbarkeit
Background Streaming:

Es wird ein Autolad in 4.5 geben. Es ist möglich den Client so zu konfigurieren, dass er nach dem Start der Anwendung und (Feature Block 1 wurde gestreamt) mit dem streamen des FB2 (im Hintergrund) fortfährt, solange bis die Anwendung zu 100% im Cache ist. Dabei ist zu beachten, dass das weitere Laden über RTSP geschieht und als niedrig priorisierter Prozess den Anwender nicht stört oder behindert.

Nur unter Verwendung eines ESD ist die Bindung von Softgrid Anwendungen an einen bestimmten Rechner möglich.
Auto-load options (load on first use, load on login)

Verfügbarkeit eines SDKs. Inhalt wird ein Management Objekt für Softgrid Server mit .NET Support und als WMI Provider. Der Provider kann benutzt werden um die Statusinformationen der Clients abzufragen: Welche Anwendungen sind aktuell auf dem Client gespeichert, sind sie vollständig geladen. Abfrage der aktuellen Cachegröße und anderes mehr.
 
Globalisierung
  • install on any OS language
  • gemischte Sprachenumgebungen (Client/Server)
  • Local& Regional Setting werden erkannt und berücksichtigt
  • Non-Englisch AD und Server support
  • Localized in 11 Sprachen (Deutsch auch)
  •  
    Support für Anwendungen und Betriebssysteme. Sicherstellung das alle Anwendungen von Microsoft und anderen großen Softwareherstellern in der Softgridumgebung supportet werden. Es wurden ein Team abgestellt das speziell diese Aufgabe hat.
    Anpassung an die Microsoft Sicherheitsstandards.
    Sichere Standardeinstellungen - Beispiel: Kerberos Authentifizierung, Nutzung eine PKI Umgebung für RTSPS (RTSPS over TLS) Nutzung.
    Sichere Kommunigkation. Keine OpenSSL Verwendung wie in früheren Versionen, jedoch ist die sichere Kommunikation standardmäßig aktiviert und unterstützt die Microsoft Zertifikatumgebung.
    Beim testen der Lösungen wird ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit gelegt. Grundlage für Softgrid 4.5 ist der "secure computing lifecycle" und das "trusthworthy computing" Programm von Microsoft. Somit wird Softgrid 4.5 "secure by desing"
     
    Sequencer 4.5
    Mehrere neue Fähigkeiten:
    Aufzeichnen der Sicherheitsinformation von Dateien. Damit ist es mögich auf die ACL (Access Control List) innerhalb der virtuellen Umgebung zuzugreifen. Dies gilt nur für die Dateisicherheit, jedoch - nicht für Registrierungseinträge.
    Schnellere Verteilung von Anwendungsupdates. Wenn eine Anwendung mit dem "Package Upgrade" geupdatet wurde, erfolgte im Anschluß ein erneutes Streamen des gesamten "Feature Block 1" (FB1) zum Client. Mit 4.5 werden nur die Änderungen im FB1 zum Client gestreamt. Dadurch kommt es zu schnelleren Anwendungsupdates und deren Verteilung.
    Unterstützung des Microsoft Update Agents (MUA) in den sequence Prozess.
    Der Sequencer kann virtualisierte Anwendungen als MSI Datei speichern. Damit lässt sich eine Anwendung per MSI auf dem Client installieren, was den Vorteil hat, dass diese Anwendungen in  "Programme hinzufügen / entfernen" aufgezeichnet werden und somit Inventarisierungsprogrammen zur Überprüfung zur Verfügung steht.
    Erstellung von MSI Paketen wird für die "Standalone" Variante benötigt.
    Erweiterung der Steuerungsmöglichkeiten des Sequencers über die Kommandozeile.
     
    Enbale Internet facing scenarios --> Ohen nähere Angaben (Streamen wir ins Internetz :)
     
    Ausblick
    "Microsoft Application Virtualization 4.5" soll im Sommer 2008 fertig sein, wobei sich beschriebene Features und Funktionen noch ändern können. Die Beta ist hier verfügbar. Es gibt keinen offiziellen Support für die Beta. Fragen zur Beta können in den Newsgroups gestellt werde. Auch die Community Foren in www.brianmadden.com und www.softgridguru.com (in Englisch) haben Gruppen für die Beta 4.5 erstellt die für Fragen zu Installation, Design oder Configuration benutzt werden können.
     
     
     
    Wenn du Fragen zu diesem Artikel hast, lass es mich wissen.
     
    Dieser Artikel ist eine freie Übersetzung und Zusammenfassung mehrerer Blogeinträge.
    Quellen:
    What is new in 4.5 auf der Seite von Microsoft
    Blogeintrag von Ruben Sprujit auf www.brianmadden.com

    Zuletzt geändert am 20.11.2007 21:14  von Frank Fette